„Es ist ein Buchclub …“ – diese Antwort ist uns ein bisschen zu einfach. Hier ein paar mehr Gedanken dazu, quasi Pro und Contra.
Ja, komm, wenn du das Buch gelesen hast.
- Du kannst Sabine schon nach ihrem allerersten Begrüßungssatz mit einer Gegenfrage aus der Fassung bringen.
- Du kannst mit dem neuen Vokabular der Kolleg*innen besser etwas anfangen und hältst „Verhaltensterminkontraktmarkt“ nicht für ein schräges Ad-hoc-Kunstwort.
- Du musst das Buch nicht hektisch nachlesen, wenn es dir nach dem Gespräch so gut gefällt, dass du es nachlesen möchtest, wenn du es zuvor schon gelesen hast.
- Der Gedanke ist schön, dass wir uns gegenseitig zum Lesen, Reflektieren und Lernen inspirieren.
- Irgendwie spricht es sich halt einfach besser über den Inhalt eines Buchs, wenn man ihn kennt.
Nein, komm auch, wenn du das Buch nicht (fertig) gelesen hast.
- Wir hätten ein paar liebe und kluge Köpfe nicht kennengelernt, wäre die Regel ganz streng.
- Zum Schnuppern reicht es, wenn du dich schon für das Thema interessierst. (Schnuppern ist der erste Termin, beim zweiten werden wir dann streng mit dir sein!)
- Es geht uns immer noch vorrangig um die Themen in den Büchern und die Welt drumrum – und nicht um die Bücher allein.
- Möglicherweise hast du ein anderes Buch gelesen, das zu ähnlichen Themen andere Ansätze bietet – spannend!
Nun, da das einmal gesagt wurde, wird es beim nächsten Buchclub ein wenig strenger zugehen, wir werden mehr am Thema bleiben und die Details durchackern. Aber das sagen wir, zugegeben, öfter.